Kloster und Kirche

Das nächste weiträumige Gebäude in Beckov ist das Kloster der Franziskaner mit der Kirche des Heiligen Pflegevater Joseph, die in Jahren 1692-1696 gebaut wurde. Die Klosteraufbau begann im 17. Jahrhundert. Die Grundstücke wurden vom Grafen Valentin Balassa und seiner Ehefrau Katarina Sanogova geschenkt. Das Gebäude wurde vom Grafen Ferenc II. Nadasdy und Jakub Haško, der Propst von Nové Mesto nad Váhom, aufgebaut. Der Pfarrer von Beckov, Ján Páčai, liess das Konventgebäude in 1696 fertigstellen. Die Kirche wurde am 6. Juni 1701 vom Bischof von Nitra Ladislav Matiašovský geweiht. Das Kloster musste in Jahren 1761-1762 wegen der Nachfolge von 4 Bränden rekonstruiert werden. In dem Kloster gab es ein Noviziat und eine theologische Schule. In April 1950 wurden die Mönche verschleppt und von August wohnten hier die Ordnensschwester. In 1965 wurde in dem Kloster ein Wohltätigkeitshaus für Priester und Ordnensschwester gegründet. Seit 2013 wird das Kloster von den Franziskanern aus Hlohovec geleitet. In der Kirche gibt es sechs Altäre, eine wertvolle Rokoko Kanzel und eine Orgel. Die Gemälde sind die Werke von dem franziskanen Mönch Konrád Švestka und dem österreichischen Barockmaler Andrej Zallinger.

Heiligen König Stefan Kirche

Während der Burgaufbau um 1400 Herzog Stibor liess die Kirche vom Heiligen König Stefan rekonstruieren. Auch heute hat sie den gotischen Charakter, obwohl die innere Ausstattung dem barocken Stil zugehört. Die Kanzel ist aus dem Jahre 1754. Das Altarbild ist das Werk vom niederlandischen Maler Karl Wilhelm Brand.

Die Kurie von Dubnicky

2014-05-19 14-12-43 - IMG_4603.jpgDie Kurie von Dubnicky besteht aus zwei mittelälterlichen Häusern aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Von 1885 diente sie der Gemeinde als Schule. Heute ist sie ein Privatbesitz.

Die Kurie von Strechay

Die Kurie von Strechay ist ein Renaissanceschloss, das auf den Fundamenten von älteren Häusern aufgebaut wurde. Der spätbarocke Umbau wurde in dem letzten Drittel des 18. vollgezogen. In beiden Saalen des Hauptflügels gibt es Wandgemälde in der „en griseille" Technik gemalt. Andere Rekonstruktionen in den 70. und 80. Jahren des 19. Jahrhunderts wurden in dem neubarocken Stil realisiert. Das Gebäude diente als Weisenhaus bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. Heute findet man hier ein Bowlingzentrum, Bar oder die Herberge.

Weitere Sehenswürdigkeiten

2014-05-19 10-40-30 - IMG_4425.jpgDie Kurie Ambrovec- Exposition vom Museum Trentschin, die der Regionalgeschichte und dem historischen Möbel gewidmet ist. Die Kurie Kollar- Hotel und Restaurant Kurie Beckov.

Die Kapelle des Heiligen Johannes Nepomucky- der heilige Hansi. Baron Jan Revay liess sie in der Hälfte des 18. Jahrhunderts an der Kreuzung bei dem oberen Tor aufbauen.

2014-05-19 10-37-42 - IMG_4420.jpgDie Statue des Heiligen Florian aus dem 19. Jahrhundert befindet sich im Park.

Die Statuengruppe der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts befindet sich auf dem Stiborplatz.

Im Dorf befinden sich die Geburtshäuser von Dionýz Štúr und Jozef Miloslav Hurban.

Die Gedenktafeln errinern an bekannte Persönlichkeiten – Dionýz Štúr, Jozef Miloslav Hurban, Martin Medňanský, Jan Ondrejovič, Štefan Bednárik.

An dem christlichen Friedhof kann man die Gräber von Persönlichkeiten der Revolution 1848-1849, Laszlo Mednyansky und Karol Bórik.

An beiden Seiten des Wegs zur Burg befindet sich ein jüdischer Friedhof.