Golgota

img_4474.jpgGolgota ist ein barockes Meisterstück von italienischen Künstlern aus dem Jahre 1620. Judita Revay, Elisabeths Schwiegertochter, liess das Werk als die Bitte um den Sündenerlass schaffen.

Die barocke Skulptur von St Florian

img_4460.jpgDie barocke Skulptur von St Florian wurde vom Landesherr Pavel Forgáč bestellt. An dem Piedestal gibt es zwei Familienwappen. Die Skulptur wurde vor der kurzen Zeit restauriert und auf ihren ursprünglichen Platz angebracht. St Florian, der Patron von Feuerwehrmänner Sollte das Dorf vor dem Feuer schützen.

Mariensaüle

2014-05-19 12-49-22 - IMG_4487.jpgAuf dem Hauptplatz können wir eine Mariensäule sehen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts litten die Bewöhner von Čachtice unter Invasionen von verschiedenen Heeren, Epidemien und Naturkatastrophen, die in der Zeit von Holz- und Lehmhäuser mit Strochdächern sehr destruktive Effekte hatten. Im Laufe von 9 Jahren erlebte die Bevölkerung 30 Brände. In 1723 brannte auch das Kirchendach. Es war klar, dass manche Brände absichtlich verursacht wurden. Das erschrockene Volk, geleitet vom Pfarrer Jozef Mackovič, versprach jedes Jahr nach Šaštín zu wandern und die Gottesmutter um ihre Schütz zu bitten. Um ihre Entscheidung zu unterstreichen, sie bauten die Mariensäule in 1742. In der vorderen Seite kann man folgenden Text lesen: „Zur Ehre der Jungfrau und Mutter, die mit Sternen beschmückt ist, schenken diejenigen, die in 9 Jahren dreissig Mal vom Brand geschlagen wurden." Die Mariensaüle ist ein wertvolles barockes Denkmal.

Gotische Kirche

Ursprünglich die gotische Kirche wurde vom Herzog Stibor I. in 1390 rekonstruiert. In 1680 wurde sie erweitert und in dem barocken Still umgebaut. Das Interieur war mit 7 Altaren und einer Kanzel ausgestattet. Heute hat sie 10 grosse Fenster. Auf dem Chorus gibt es eine spätbarocke Orgel. Sehr wertvoll ist die barocke Tür an dem Seiteneingang aus dem Jahre 1661. Unter der Kirche gibt es drei Gruften. An der Aussenseite wurde in 1940 ein ursprüngliches gotisches Fenster abgedeckt. Die Kirche ist dem Sankten Ladislav geweiht. In 1681 wurde ein Turm gebaut, aber ein neuer Turm musste bald gebaut werden, weil der Unterbau zu schwach war.

Gotische Kapelle

Das Steinfort mit der Kapelle und Kirche erregt immer die Aufmerksamkeit der Besucher. Das älteste Gebäude ist St Antons Kapelle aus dem Anfang des 14. Jahrehunderts. Es enthällt Elemente, die mit den Gebäuden aus der Zeit von Grossmähren identisch sind. Sie hat ein Heiligtum und es gibt ein dreieckiges Wappen an der Decke. Über dem Eingang gibt es einen Holzchorus mit Gemälden von Jungrau Maria, St. Stefan und St Ladislav, die hierher aus der Burgkapelle gebracht wurden. Im Grab unter der Kapelle befinden sich 34 Gruften von Priester und anderen Persönlichkeiten des Städtchens. Aussen, über dem Eingang gibt es ein kleines gotisches Fenster (in der Form vom Vierblatt) und einen Schild mit Steinkreuz.

Nadasdy Schloss

Im Nadasdy Schloss lebte Elisabeth Bathory mit ihrem Ehemann Ferenz Nadasdy während ihrer Aufenthalte in Čachtice. Hier begang sie einige Straftaten. In 1662 wurde das Schloss ausgebrannt, aber später wieder rekonstruiert. Nach dem Tod von Ferenc Nadasdy II. (1671), der für seine Teilnahme an einer anti-habsburgischen Verschwörung zum Tode verurteilt wurde, wurde der Besitz der Krone zurückgegeben.
Ein Teil wurde den Revay und Draškovič Familien vermietet. Später in 1695 verkaufte die königliche Kammer den Besitz dem Herzoge Kristof Erdödy. Der letzte Eigentümer des unbewohnten Schlosses war der Gutsbesitzer Springer. Ein Steinkeller, der dem Landwirschaftlichen Genossenschaft zum Weinlagerung dient, wurde bewahrt. Aus der nordlichen Seite über dem Weg nach Višňové befinden sich die Überreste eines Mauers und der Zitadel.

Die Drugeth Kurie

Ist ein Renaissancegebäude aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Sie wurde von Juraj Drugeth aus Humenné als ein Wohnsitz der Nobilität gebaut. Drugeth war der Ehemann von Katarina Nadasdy. Später gehörte die Kurie den Andrassy und Jesenský Familien. Es hat die Form vom U-Buchstabe, über dem Eingang gibt es das Wappen vom Drugeth Geschlecht.

Draškovič Schloss

Das Draškovič Schloss wurde in 1668 gebaut und im 17. Jahrhundert erweitert. Es handelt sich um ein Spätrenaissanceschloss. Nach dem Jahre 1989 gehörte das Gebäude dem Museum in Trenčín. Seit 1960 dienen gewisse Teilen als das lokale Museum von Čachtice und Tatrín. Die Exposition enthällt die Kollektion von historischen Waffen, Dokumenten, Kleider und Schmuckstücken und auch eine Sammlung von Porträten der lokalen Landesherren und Landesherrinen. Dabei kann man im Museum Exponate aus der Ausgräbungen und auch schriftliches und bildliches Material verbunden mit dem Verein Tatrín finden.